Ostereier

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7.4.2020

So ein altes und einfaches Symbol für die Auferstehung: Neues Leben aus dem Tod. Der Heiland sprengt die Ketten des Todes und tritt aus dem kalten Stein hervor. Neues Leben erwacht.

Über so einem einfachen Ei kann man ruhig einmal meditieren:

So glatt und rund wie es ist, sind manche Situationen im Leben. Aussichtslos, wir wissen nicht, wo wir anfangen sollen. Eine verfahrene Beziehung, eine schlimme Krankheit, eine verkorkste Erziehung – alles glatt und rund und hart, kein Angriffspunkt, wo neues entstehen könnte. Und doch ist Gott tief innen schon am Wirken, um neues Leben hervorzubringen.

So zerbrechlich ist ein Ei, wie wir selbst es sind. Der Virus zeigt es uns allen noch einmal, als ob wir es nicht schon wüssten. Es kann so viel schiefgehen. Das Leben behandelt uns nicht wie ein rohes Ei. Aber Gott ist anders. In Jesus zeigt er uns seine Sanftmut.

Das geknickte Rohr wird er nicht zerbrechen, und den glimmenden Docht wird er nicht auslöschen. (Jesaja 42,3)

Wer es noch nicht gemacht hat, kann jetzt noch anfangen, Ostereier zu bemalen. Schoko-Eier kaufen kann ja jeder. Bemalte und gefärbte Eier zu verschenken ist eine Kunst.

(So hat es meine Frau gemacht)

Es grüßt herzlich Ihr Pfarrer Otto Guggemos