Ein häuslicher Gottesdienst am Christfest I

Begrüßung

Wir kommen mitten aus der Vorweihnachtszeit. Die letzten Wochen waren voller Hektik. Dann endlich, heute Nachmittag sind viele von uns beieinander gewesen, hatten einfach Zeit füreinander, das tat gut. Aber vielleicht haben wir auch gemerkt: In all dem Trubel ist vieles auf der Strecke geblieben. Wir hätten uns mehr Zeit für klärende Gespräche nehmen sollen, weniger streiten, und an Gott zu denken, das kam wieder mal total zu kurz.

Heiliger Abend

Die Geschichte von Maria und Josef und dem Kind in der Krippe – jedes Jahr berührt sie uns neu: unsere Sehnsucht nach einer heilen Welt, nach allumfassender Liebe, nach einem Gott, der keine Angst macht, nach Licht in der Dunkelheit – wenigstens am Heiligen Abend.

Krippe

Nicht nur in der Kirche, auch in vielen Wohnungen wird zu Weihnachten eine Krippe mit Stall, Maria, Josef, dem Kind in der Krippe, Hirten, Engeln und vielen Tieren aufgebaut. Als „Vater der Weihnachtskrippe“ gilt Franziskus von Assisi, der 1223 bei einem Weihnachtsgottesdienst in einem Wald bei Greccio eine lebende Krippe mit Ochs und Esel aufstellen ließ, damit man sich in das Geschehen der Heiligen Nacht besser einfühlen könne.

4. Advent

Lichter

Jeden Sonntag wird eine Kerze mehr angezündet am Adventskranz. Heute leuchten alle vier. Mit jeder Kerze wird der Kranz ein wenig heller. „Tragt in die Welt nun ein Licht. Sagt allen: Fürchtet euch nicht!“, heißt es in einem Adventslied.

Ich setze mich vor den Adventskranz. Ich zünde eine Kerze nach der anderen an. Bei jeder Kerze bitte ich, dass Licht in die Bereiche des Lebens fällt, die mir dunkel erscheinen.

Gottesdienst

13. Dezember, 9.00 Uhr: „Bereitet dem Herrn den Weg!“ Gott ist auf dem Weg in die Welt – das ist das Thema des 3. Advents. Es verbindet sich mit Johannes dem Täufer, der als Wegbereiter Jesu gilt.

 gleichzeitig Kindergottesdienst